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Tabor – Der Berg ruft!

27. Mai 2011

Zwischen den traurigen Resten des einst stolzen Taborturms  über Wollmatingen  erinnern an Christi Himmelfahrt, 2. Juni, die katholische und die evangelische Pfarrgemeinde, aber auch die Bürgergemeinschaft  Fürstenberg-Wollmatingen, das THW und die FWG-Bürgerinitiative an die Tradition des einstigen Ausflugsziels.  In 472 Meter Höhe  und  im ökumenischen Geiste soll  ab 11.30 Uhr die  Stätte mit ihrer 180-jährigen Tradition des Glaubens und des Frohsinns eine  bescheidene Renaissance erleben.

,,Wir möchten daran erinnern, was  Bürgersinn und Spendenbereitschaft der  Konstanzer sowie Wollmatinger einst zustande gebracht haben“, so Organisator Gerd Morian.  Nachdem die Pfarrei und Gemeinde  1831 Kreuz und Schutzhütte errichtet hatten,  baute vor 140 Jahren  die Firma Herosé ein Schaugerüst, vor 130 Jahren entstand der erstes Turm durch  den Verschönerungsverein Konstanz, vor 30 Jahren schuf die Tabor-Initiative-FWG den  zweiten Turm als Ersatz für den 1947 abgebrannten. Wegen Baufälligkeit beschloss der Gemeinderat vor zehn Jahren den Abriss. Das Technische Hilfswerk (THW) musste ihn  2002 sprengen. Dieses Jahr hat das  Technische Hilfswerk (THW) eine angenehmere Aufgabe. Es versorgt das Fest mit Energie und befestigt hoch in den Bäumen ein von der Jugend gefertigtes Kreuz, das an diverse große Vorgänger auf dem Berg erinnern soll.  Schola und Posaunenchor der katholischen bzw. evangelischen Gemeinden  laden zum Mitsingen ein.   Mit ,,Über den Wolken muss der Himmel wohl grenzenlos sein….“  greift Pfarrer Dr. Ulrich Zimmermann (Christusgemeinde) in seiner Ansprache  das Lied von Reinhard Mey auf.

Die Bürgergemeinschaft sorgt für die Bewirtung und wird ein Schild über Tabor-Historie enthüllen.  Damit wird eine Anregung der Bürgergemeinschaft im  Anzeiger vom 12. Januar Wirklichkeit.  Vor ihrem gemeinsamen Zug  auf den Berg sind  Gottesdienste um  9.30 Uhr in  St. Martin,  und um 10 Uhr  in der evangelischen Christuskirche.   Die Christen beider Gemeinden ziehen danach in gemeinsamer Prozession über die Litzelstetter Straße hinauf zum Berg.  Parkmöglichkeiten in der Litzelstetter Straße und  am Schwaketenbad. Dann 15 Minuten Fußweg.  Zufahrt nur für  Gehbehinderte.

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